In Mexiko wird die Bewegung gegen die WM größer. Einige Aktivitäten und Inhalte lassen sich auf Instagram wieder finden: #antififa, #antimundialista, @antifa.antififa usw.
Kritisiert werden vor allen Dingen Verdrängungsprozesse in den großen Städten aufgrund der Gentrifizierung der Innenstädte. Ein nicht nachhaltiger WM-Tourismus wird gefördert, Razzien gegen Migrant:innen und Arme sind daher an der Tagesordnung. Ein wachsendes AirB&B-Angebot schränkt die Angebote an frei verfügbaren Wohnungen zudem stark ein und führt aktuell zu einer gigantischen Kündigungswelle. Diese Prozesse verändern das gesellschaftliche Klima in den drei mexikanischen Austragungsorten Guadalajara, Monterrey und in der Hauptstadt México D.F.
Langsam befassen sich auch diverse Medien kritisch mit dem Thema Fußball-WM
https://www.domradio.de/artikel/misereor-referentin-sieht-probleme-mexiko-durch-wm-eher-wachsen
https://www.chiapas.eu/news.php?id=13045
Bereits früh nahm die EZLN das Thema Fußball auf und veranstaltete z.B. ein Freundschaftsspiel mit einer Profi-Auswahl in der Hauptstadt. In diesem Zusammenhang entstand das Beitragsbild:

Selbstverständlich wird eine FIFA-WM als Neoliberales Großereignis abgelehnt. Das Medium Fußball ist aber viel zu attraktiv, als dass es die EZLN beiseite lassen könnte. So wurde 2005 ein Freundschaftsspiel mit Inter Milan angesetzt, in dem die EZLN nach eigenen Angaben knapp unterlag:


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