Buchstäblich jeden Tag kommt eine neue „Reform“ von der Bundesregierung. All diese „Reformen“ haben eines gemeinsam: sie
nützen der Bevölkerung rein gar nichts, den Regierenden, den Mächtigen und Reichen jedoch ne ganze Menge.
Alles steht auf dem Prüfstand, wird gesagt. Im Klartext bedeutet das offensichtlich, dass alles, was in den letzten 100 Jahren für ein
menschenwürdigeres Leben erkämpft wurde, zurückgedreht werden soll.
Wir können nicht alles aufzählen, was uns da präsentiert wird als Reformen. Aber es ist klar, täglich kommen neue Ohrfeigen für die
Menschen, die ohnehin den Grossteil ihres Lebens für den Profit Anderer verbringen oder verbracht haben, und jetzt versuchen, ein einigermassen würdiges Alter zu haben.
Unsere Bedürfnisse, unsere Würde, unser Leben wird mit Füssen getreten.
Aber das ist noch lange nicht alles.
Na klar, plötzlich sind die „Ausländer*innen“ schuld. Die übliche Spalterei.
Denn alle Verbesserungen der letzten Jahrzehnte haben wir alle gemeinsam erkämpft. Wir bestehen darauf, dass ALLE hierbleiben. Alles andere macht uns schwächer.
Allein in Bayern gibt es astronomisch viele ausländische „Tatverdächtige“.
Nicht etwa Täter. Das sind die, die schuldig gesprochen wurden.
Verdächtige sind die, die kontrolliert werden, z.B.. ohne jeden Beweis. Hilft prima zur Meinungsmache.
Schiebt euch eure Spalterei und euren Rassismus sonstwo hin!
Und wie war das mit der „Lifestyle-Teilzeit“?
Es sind hauptsächlich Frauen, die sie brauchen. Entweder der Kinder wegen, oder weil sie sich um Angehörige kümmern müssen. Für verdammt wenig Geld, das knapp zum Leben reicht, wenn überhaupt.
Sowas nennt man Menschenverachtung.
Schluss jetzt mit dem patriarchalen Mist!
Das scheint aber noch immer nicht zu reichen.
Wozu wird das „gesparte“ Geld eigentlich gebraucht? Für Kriegsvorbereitung.
Die Waffenproduzenten verdienen sich eine goldene Nase.
Die Aktionen der Jungen sind super! Krieg ist einfach total destruktiv.
Unsere Kinder kriegt ihr nicht!
Sie wollen nicht für eure Kriege sterben.
Und ganz nebenbei macht ihr die Erde weiter kaputt, diesen wunderschönen Planeten. Habt ihr sie noch alle? Den Ast absägen, auf dem wir Alle sitzen? Da muss man erstmal drauf kommen.
Und schliesslich und zu guter Letzt werden auch Gesetze verändert. Die Überwachung wird verschärft, Daten können gespeichert und unkontrolliert weitergegeben werden.
Ach ja, und die „Antifa“ soll möglichst verboten werden. Antifa ist die Abkürzung für Antifaschismus. Antifaschismus ist ja wohl das Mindeste an menschlichem Anstand – vor allem hierzulande.
Und was bleibt dann übrig und ist legal? Ja, genau. Faschismus und die AFD. Oder die CDU. Oder – naja.
Aus all diesem wird doch jeder und jedem klar: wir müssen uns wehren, wenn wir nicht untergehen wollen. Wir haben große Vorteile. Wir sind richtig Viele, viel mehr als die, die bestimmen wollen. Wir wissen und können vieles. Wir sind Teil der Menschen, die sich weltweit nichts mehr gefallen lassen wollen. Uns gibt es überall. Und wir sind solidarisch miteinander und mit denen auf der ganzen Welt, die sich wehren, ohne unmenschlich zu werden.
Klar gibt es die, die den Kopf in den Sand stecken und meinen, wenn sie die Klappe halten, wird schon alles werden.
Und es gibt die, die ihr Heil bei der Rechten, der AfD und ähnliche suchen.
Armleuchter.
Die haben das Wahlprogramm der AfD nicht gelesen. Die steht kein bisschen auf unserer Seite. Neoliberal wie die CDU, nur rassistischer, autoritärer.
Würde und Menschlichkeit sind dort nicht zu finden. Das ist es aber, wofür wir kämpfen. Wir sind keine Partei. Wir organisieren uns von unten, da wo wir leben und arbeiten. Das hängt von uns allen ab. Alle sind aufgerufen, aktiv zu werden. Im Stadtteil, im Betrieb, wo auch immer. Auch in der Gewerkschaft. Verbündete suchen. Bilden wir Betriebs- oder Stadtteilgruppen. Niemand ist wichtiger als die Anderen. Ergänzen, voneinander lernen.
Es geht wirklich ums Eingemachte.
Wir sehen uns, auf der Strasse oder sonst wo. Wir werden uns finden.
LOS GEHTS. ES REICHT!
Fortsetzung folgt…
Autonome Antikapitalist*innen Frankfurt, 1. Mai 2026


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